Diese Teenager! Gucken pausenlos auf ihr Handy. Anstatt sich mit Freunden zu treffen, tummeln sie sich im Internet. Lieben nur Computerspiele, Kosmetik, sich selbst und den Konsum. Klassische Bildung? Fehlanzeige. Ticken Teenager tatsächlich so? Melanie Mühl hat Jugendliche befragt, und sie erzählen ausführlich und erstaunlich offen über Liebe und Intimrasur, über Freundschaft und die besten Posen bei Instagram. Wie hart ist es für Teenager, in einer Optimierungsgesellschaft aufzuwachsen? Wovon träumen Jugendliche im 21. Jahrhundert? Fest steht: Von vielen Vorurteilen müssen wir uns verabschieden. Diese Jugendlichen haben ziemlich genaue Vorstellungen von einem guten Leben. Und die sind gar nicht so schlecht.
Melanie Mühl breitet in ihrem Buch "Fünfzehn sein" das vollständige "Pubertätsportfolio" unserer Zeit aus, wird mit ihren Einblicken aber wohl nur die Großelterngeneration überraschen können, meint Rezensent Dorion Weickmann. Spannend findet er die Ausführungen einiger Experten, die Mühl zu Phänomenen wie Anorexie befragt hat, darüber hinaus wird Eltern dieses Buch aber vorkommen wie eine Sammlung altbekannter Klischees, bedauert Weickmann.
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