Meja Mwangi

Happy Valley

Roman
Cover: Happy Valley
Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2006
ISBN 9783779500513
Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Thomas Brückner. Toma Tomei hat die besten Chancen, Chief seines Clans in Happy Valley zu werden. Doch eines muss zuvor gelingen: Seine Frau Grace muss nach neun Mädchen einen Sohn gebären! In der Nacht, als Grace ihr zehntes Kind zur Welt bringt, fällt der alte Generator im Busch-Hospital endgültig aus und als die Ereignisse in Finsternis getaucht sind, tritt eine gewisse Verwirrung ein. Nun ist das Baby. das die Krankenschwester dem aufgeregten Vater am nächsten Morgen zeigt, tatsächlich ein Junge - doch ist der Säugling weiß und hat grüne Augen!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.05.2006

Der Rezensent (Kürzel "as.") hat seine Freude an diesem kleinen Roman. Er spielt in Kenia, und zwar in einem abgelegenen Tal mit dem sprechenden Namen "Happy Valley". Hier sind zwei Oberschwestern an der Macht - und die Männer keine Helden des Geistes. Bringen sie keinen männlichen Stammhalter zur Welt, gelten sie nichts. Allerdings ist auch Toma Tomeis Sohn ein Problem, denn er ist weiß und hat grüne Augen. Gerade angesichts der in der afrikanischen Literatur - verständlicher Weise - vorherrschenden Ernsthaftigkeit scheint dem Rezensenten diese "vergnügte Caprice" besonders erfreulich.
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