Manfred Loimeier

Wortwechsel

Gespräche mit afrikanischen Autorinnen und Autoren
Cover: Wortwechsel
Horlemann Verlag, Bad Honnef 2002
ISBN 9783895021510
Kartoniert, 206 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

In dieser Sammlung von Interviews kommen die Autorinnen und Autoren aus Schwarzafrika selbst zu Wort. Sie sprechen über Fremdheit und Flucht, über die anhaltenden Folgen des Kolonialismus, über das Verlagswesen und die Lesekultur in afrikanischen Ländern. Sie stellen sich dem sogenannten Sprachenproblem, erläutern ihre literarischen Motive, den Stellenwert der mündlich überlieferten Literatur in ihren Werken sowie die Bedingungen ihres Schreibens. Der Band enthält Gespräche unter anderem mit Jose Eduardo Agualusa, Ama Ata Aidoo, dem kürzlich verstorbenen Francis Bebey, Calixthe Beyala, Syl Cheney-Coker, Boubacar Boris Diop, Emmanuel B. Dongala, Cyprian Ekwensi, Aminata Sow Fall, Nuruddin Farah, Axel Gauvin, Abdulrazak Gurnah, Chenjerai Hove, Rayda Jacobs, Antjie Krog, Mazisi Kunene, Goretti Kyomuhendo, Don Mattera, Tierno Monenembo, Meja Mwangi, Ben Okri, Lesego Rampolokeng, Ousmane Sembene, Gillian Slovo, Veronique Tadjo, Yvonne Vera, Ivan Vladislavic und Abdurahman A. Waberi.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.09.2002

Ein gemischtes Urteil bleibt beim Rezensenten mit dem Kürzel "Hu." angesichts dieser Interviewsammlung mit afrikanischen AutorInnen zurück. Einerseits findet er den Ansatz des Interviewers und Herausgebers Manfred Loimeier durchaus interessant und sinnvoll. Gerade bei Romanen aus anderen Kulturen sei es nach Meinung des Rezensenten schwierig, die Vielschichtigkeit des Werkes ohne zusätzliche Informationen, die idealer Weise vom Autor selbst kommen, zu erfassen. Leider ist der Rezensent mit den Fragen, die Loimeier seinen GesprächspartnerInnen stellt, nicht besonders glücklich. Die Gespräche sind zu kurz, oft mangelt es seiner Meinung nach an einem roten Faden, und die formellen Aspekten der besprochenen Werke kommen auch zu kurz. So findet man zwar durchaus "interessante Antworten zu Einzelaspekten", doch schlüssige Hintergrundinformationen zu den AutorInnen und ihren Werken sind in diesem Band nicht zu finden, lautet das Fazit des Rezensenten.

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