Die Studie befasst sich mit dem Verhältnis der ständischen Nationen Siebenbürgens zum Haus Habsburg, mit der Rolle der konfessionellen Spaltung, mit Verbindungslinien zu strukturell verwandten ostmitteleuropäischen Ständegesellschaften, mit militärischen und kulturhistorischen Fragen. Sie eröffnet einen neuen Zugang zu einem zentralen historischen Abschnitt der ostmitteleuropäischen Frühzeit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.2001
Rezensent Martin Lhotzky bespricht eine Dissertation, die sich mit "verschiedenen Konfliktfeldern im Übergang von mittelalterlich-ständischer zu frühneuzeitlicher Verfassung" beschäftig. Laut Lhotzky ist die Arbeit "penibel" recherchiert und exakt in der Beschreibung". Als hilfreich empfindet der Rezensent auch die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels, die "über bloßes Repetieren" hinausgingen. Die einzigen Mankos des Bandes sieht er im Fehlen übersichtlicher Karten und den im Quellenteil nur in lateinischer Sprache aufgeführten Briefen. Das sei bisweilen auch für "gelernte Historiker ein Hindernis".
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