Matthieu Ricard

Glück

Cover: Glück
F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2007
ISBN 9783485011167
Gebunden, 300 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Christine Bendner. Glück ist kein Zufall, sondern jeder kann es lernen. Matthieu Ricard gibt revolutionäre neue Einblicke in das, was wir als Glück im Leben bezeichnen, und zeigt, wie wir den Geist so verändern können, dass wir tiefes Glück empfinden. Glück entsteht, wissenschaftlich messbar, aus einem inneren Gleichgewicht von Körper und Geist. Es ist das Resultat einer inneren Reifung, die ganz allein von uns abhängt und die wir Tag für Tag verfolgen können. Konkrete Übungen und Meditationsanleitungen am Ende jedes Kapitels weisen einen klaren Weg zu einem glücklicheren Leben.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 19.07.2007

Sehr anregend findet Rezensent Uwe Jean Heuser dieses Buch, das der ehemalige Genforscher und heutige buddhistische Missionar und Dalai-Lama-Übersetzer Matthieu Ricard über das Glück geschrieben hat. Darin beschreibt und vertritt Ricard dem Rezensenten zufolge eine Art "weltliche, wissenschaftlich verstandene Variante" des Buddhismus, der das Glück auf der Basis einer psychologischen, inneren Transformation erreiche, also Psychologie und Buddhismus zusammendenke. Interessant findet der Rezensent auch die von Freud sich abgrenzende Argumentation des Buchs, die sich nicht auf Vergangenes sondern die Zukunft konzentriere. Auch freut sich der Rezensent, das Ricard nicht zu den üblichen "übereifrigen Glückslehrern" der Branche zählt. Er stelle dennoch die praktischen Methoden des Buddhismus in den Vordergrund und liefere gleich eine "kleine Meditationsschule" mit. Gelegentliches Befremden beim Rezensenten erzeugt Ricard jedoch durch allzu große Absolutheit der Ambivalenz neurowissenschaftlicher Erkenntnisse gegenüber. Auch mit seiner Kritik an Kant oder Rawls kann er Heuser nicht hinterm Ofen hervorlocken.
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