Ihre Methoden sind agil, sie handeln proaktiv, präsentieren nachhaltige und skalierbare Lösungen - Topmanager leben in anderen Sphären. Da, wo die Luft dünn ist und ein einziger Fauxpas den Fall ins Bodenlose bedeuten kann. Doch nun halten Frauen Einzug ins Habitat der Krawattenträger, und das bei den Angestellten so beliebte Homeoffice lässt die Führungsriege mit abgesägten Hosen dastehen. Die Herausforderungen werden diverser. Wem kann man noch trauen? Den Topkadern entgleitet die Kontrolle.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.02.2026
Eigentlich schätzt Rezensent Gerhard Matzig Martin Suter sehr, wie er umfangreich zu Papier bringt, aber das neue Buch ist ganz klar ein Satz mit X. Es geht um die Work-Hustle-Culture, die Business-Class des Unternehmertums, die gerne in die First Class aufsteigen würde und mit Suters Buch laut Matzig eher in die Economy abstürzt, als Schemen, als Pointen, die nicht zünden, als Witze, die in diesem Jahrtausend längst vorbei sind. Wenn zum Beispiel der Mitarbeiter Edgar Volkmann zum Duzen aufgefordert wird, was aber nur für seine Kunden gilt und keinesfalls für seinen Chef, findet der Kritiker das weder lustig noch raffiniert noch außergewöhnlich, das "Hö-hö-hö-Moment" lässt ihn merklich mit den Augen rollen. Mit diesem Buch kann der Autor nicht an seine Erfolgskolumne über die Arbeitswelt aus den 1990er Jahren anknüpfen, für Matzig ein Zeichen, dass es auch sehr erfolgreichen Autoren guttäte, von Verlagen darauf hingewiesen zu werden, wenn ihre Ideen nicht gut sind. Schade, findet er, prinzipiell ist Suter ja durchaus in der Lage, auch in kurzen Texten Witz und Beobachtungsgabe zu zeigen.
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