Als aufstrebende Regionalmacht ist Saudi-Arabien viel zu wichtig für den Mittleren Osten und die Weltpolitik, als dass dieses Land so unbekannt bleiben darf, wie es immer noch ist. Martin Pabst vermittelt einen einzigartigen Zugang zu Geschichte, Religion und Gesellschaft dieses neuen Machtzentrums.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01.2023
Rezensentin Sara Wagner ist zwiegespalten angesichts des Buches, das der Politikwissenschaftler Martin Pabst über Saudi-Arabien vorlegt. Einerseits bietet der Autor einen lesbaren Überblick über Geschichte, Politik und Wirtschaft des Landes und über das Herrscherhaus Saud, meint sie, andererseits bleibt er mitunter allzu ausschnitthaft und informiert den Leser nicht einmal über Basisdaten wie Einwohnerzahl und Einkommen. Die Infokästen mit Aufschlussreichem und Kuriosem findet Wagner allerdings bereichernd. Auch die Kontextualisierung des Landes in die Weltgeschichte gelingt überzeugend, meint sie.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…