Heutzutage organisieren nicht mehr wir unseren Job. Unser Job organisiert uns. Komplexität, Vernetzung, Flexibilität und Dynamik sind die zentralen Merkmale unserer modernen Arbeitsgesellschaft. Zeit zu fragen, wie wir unsere Arbeit generell gestalten wollen - als Menschen, als Unternehmen und als Gesellschaft. Welche Rolle soll Arbeit in unserem Leben spielen und wie wollen wir die großen technologischen und sozialen Herausforderungen der Arbeitswelt meistern? Die New-Work-Bewegung stellt die großen Fragen: Was ist menschenwürdige und sinnvolle Arbeit? Welche Fähigkeiten brauchen wir in der Arbeitswelt der Zukunft? Wie sieht eine gerechte Arbeitsgesellschaft aus? Es geht nicht nur um Digitalisierung oder flache Hierarchien. Es geht um die entscheidenden Themen der heutigen Arbeitswelt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.10.2016
"Arbeit - Die schönste Nebensache der Welt" ist ein gutes Buch mit guten Ideen, die allerdings nicht auf jeden passen, so Rezensent Jochen Zenthöfer. Genauer gesagt geht es um das Konzept der "New Work", entwickelt von Frithjof Bergmann, welches von Markus Väth propagiert, erläutert und weiterentwickelt wird. New Work beschreibt die Möglichkeit der kompletten Handlungsfreiheit im Umfeld des Arbeitsmarktes. Jeder Mensch hat die Möglichkeiten, eine seinen persönlichen Präferenzen angepasste Arbeit zu finden. Damit gehe die Aufhebung des Begriffes "Work-Life-Balance" einher, so Väth, denn eine Trennung gibt es nicht mehr. Als Weiterentwicklung von "New Work" betrachtet sei Väths Arbeit durchaus gelungen und zu einer günstigen Zeit erschienen, erklärt Zenthöfer. Dass es allerdings auch Individuen gibt, die mit der Theorie von "New Work" nichts anfangen können, das lasse Väth gekonnt Außen vor.
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