Die 4-Tage-Woche schafft eine neue Arbeitskultur. Fest stehen: 1) 3-Tage-Freizeit. 2) Das gleiche Gehalt wie vorher! Alles andere ist variabel: Ob montags, mittwochs oder freitags frei ist und ob 40, 38, 36, 32 oder 30 Wochenstunden gearbeitet wird. Die 151 Unternehmen im Buch zeigen, wie es geht. 75 Betriebe im Straßenbau-, Elektro-, Sanitär-, Maler-, Dachdecker-, Friseur-, Backhandwerk mit jeweils 5 bis 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 13x Produzierendes Gewerbe. 16x Software-Entwicklung. 17x Hotellerie, Gastronomie. 23x Steuer-, Supply Chain-, Digitalberatung. Auch 2 Rathäuser und ein Pflegeanbieter mit 500 Beschäftigten sind dabei.Die Gesundheit verbessert sich mit mehr Ruhephasen so stark, dass der Krankenstand messbar zurückgeht. Das ist gut für die Menschen, für den Betrieb und für die Gesellschaft.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.07.2024
Die Vier-Tage-Woche ist in aller Munde, Rezensent Robert Fieten liest für die FAZ gleich zwei Bücher zu dem Thema: Martin Gaedts Ausführungen kommen ihm etwas provokant-polemisch, aber nicht uninteressant daher. Gaedt, Geschäftsführer einer Agentur, ist eine gelingende Work-Life-Balance wichtig, am ehesten sieht er sie mit einer Vier-Tage-Woche gegeben. Dafür hat er auch mit rund 150 Betrieben gesprochen,die diese bereits eingeführt haben, um auch die Vorteile für die Arbeitgeberseite herauszustellen, so Fieten, der sich an dieser Stelle mehr konkrete Vorschläge anstatt starker Meinungen gewünscht hätte.
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