Klappentext
Ein Roman über eine ziemlich besondere Familie, bei der Bücherplateaus von der Decke hängen und in der Geschichten zum Leben erweckt werden. Und über drei Geschwister, die eine innige Liebe verbindet und ein großer Verlust. Was haben ein besessener Laurence-Sterne-Fan auf der abenteuerlichen Jagd nach dem angeblichen zehnten Band von Tristram Shandy, eine Teilchenforscherin, die abgeschirmt von kilometerdicken Felswänden über Jahre versucht, Dunkle-Materie-Teilchen zu erlauschen, ein Kino-Enthusiast, der abgefahrene Experimentalfilme ausheckt, eine nordenglische Kleinstadt und ein sensationeller Fund gemeinsam? Auch dabei: eine rätselhafte Thailänderin, eine unendlich liebenswerte, lesebesessene und eigensinnige Mutter, die spurlos verschwindet, und ein Vater, der ausschließlich auf nie dagewesene Fragen antwortet.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 24.04.2026
Rezensent Dominik Bloedner geht ganz auf in dem Irrwitz des neuen Romans von Markus Orths. Bloedner, der Orths Bücher gut kennt, hat nichts anderes erwartet als den Wahnsinn hoch 10, und Orths liefert. Es geht um Literatur, das Fabulieren, genauer gesagt, und die Leidenschaft dazu, die den Helden befallen hat, der sich auf die Pirsch nach einem noch unentdeckten Manuskript von Laurence Sterne macht. Allerhand weitere Verwicklungen nehmen ihren Lauf, und Bloedner freut sich über "großes literarisches Kino".
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