Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.11.2004
Als "Thema für theologische Feinschmecker" bezeichnet Rezensent Klaus Berger die historische Person Barnabas. Was ihm Markus Öhler in seiner Abhandlung über Barnabas als Vermittlungsfigur zwischen dem jüdischchristlich geprägten Jerusalem und der stärker heidnischchristlich geprägten Gemeinde in Antiochien dann auftischt, hält er aber eher für solide Hausmannskost als für Novelle Cousine. Auf hohem theologischen Niveau und mit Bibelstellen nur so um sich werfend, diskutiert Berger allerlei Fragen Barnabas betreffend, die für Fachleute von Interesse sein mögen, den Normal-Leser aber ratlos zurücklassen. Berger kommt zudem zu dem Schluss, dass Öhlers Darstellung nicht "aufregend neu" sei. Lobenswert findet er das "ungewöhnlichen Maß an Fleiß, Sorgfalt und Seelenruhe", mit der Öhler seine Darstellung geschrieben habe, auch wenn er sich manchmal ein "geschwinderes Tempo" gewünscht hätte.
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