Bilder von Doris Eisenburger. Neu erzählt von Marko Simsa - inklusive Begleit-CD mit Text und Musik.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.05.2003
Ähnlich wie Prokofjew mit "Peter und der Wolf" beschäftigt auch Camille Saint-Saens in seinem "Karneval der Tiere" ein ganzes Orchester, das Stimmen und Geräusche von Tieren nachahmt. Da stampfen die Elefanten, flattern die Vögel, brüllen die Löwen, dass es für Rezensentin Ursula Sinnreich die reine Herzensfreude ist. Marko Simsa als Autor und Doris Eisenburger als Illustratorin haben sich nun dieser Geschichte angenommen und interpretieren sie "als geistreichen Scherz", so die Rezensentin. Obwohl die Bilder Eisenburgers voller Poesie steckten, mangele es ihnen auch nicht an Ironie. Die Parade der Tiere behält so nicht nur ihren karnevalistischen Anstrich, sondern mutiert zum "Jahrmarkt der Eitelkeiten", der ja auch Musikern nicht völlig fremd ist, wie Sinnreich liebevoll-spöttisch anmerkt. Zur musikalischen Version der beigelegten CD merkt sie leider nichts an.
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