Diese umfassende Auswahl versammelt die besten Arbeiten des gefeierten Bloggers, Autors, Herausgebers, politischen Aktivisten und Dozenten Mark Fisher, der 2017 starb. Die Sammlung aus der Zeitspanne 2004-2016 enthält einige der einflussreichsten und brandstiftendsten Äußerungen aus seinem produktiven Blog k-punk, eine Sammlung seiner brillantesten und aufschlussreichsten Besprechungen von Filmen, Fernsehsendungen und neuer Musik, zusammen mit seinen außergewöhnlichen Schriften über Politik, Aktivismus, Prekarität, Hauntologie, psychische Gesundheit und der populären Moderne für zahlreiche Websites und Magazine. Außerdem ist die Einleitung zu seinem geplanten, aber nicht mehr verwirklichten Buch "Acid Communism" enthalten.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 12.03.2020
Der britische Musikjournalist Mark Fisher gelangte in den 10er Jahren zu einiger Berühmtheit, bevor er sich 2017 mit 48 Jahren das Leben nahm, erzählt Rezensent Martin Eimermacher. "k-punk" versammelt nun die Texte, die Fisher in seinem gleichnamigen Blog veröffentlichte. Darin geht es nicht nur um Musik, sondern um Filme, Nietzsche, Hillary Clinton, die Gesellschaft, uns alle, lesen wir. Das frei flottierende daran gefällt Eimermacher ausgesprochen gut. Und auch den Zusammenhang zwischen globalem Kapitalismus, der keine Alternativen mehr zulässt, und den Depressionen, unter denen Fisher litt, kann er gut nachvollziehen. Schade, dass er den Aufstieg Bernie Sanders nicht mehr erlebt hat, bedauert der Rezensent.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.03.2020
Kaum ein Popkritiker wurde so verehrt wie der Brite Mark Fischer, der in den Nullerjahren mit seinem Blog k-punk den Ton im kritischen Diskurs vorgab. Rezensent Tobias Obermeier freut sich daher über diesen Band, der aus dem Nachlass weitere Texte des 2016 verstorbenen Kritikers versammelt. Fischer schrieb über die Nische ebenso wie über den Mainstream, er analysierte das Reaktionäre an den Batman-Verfilmungen ebenso wie das Punkige an den "Tributen von Panem" oder die existenzielle Leere des Hedonismis an der Musik des Rappers Drake. Obermeier verschlingt die Texte.
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