Marie-Therese Kerschbaumer

Wasser und Wind

Gedichte 1988-2005
Cover: Wasser und Wind
Wieser Verlag, Klagenfurt 2006
ISBN 9783851295955
Gebunden, 98 Seiten, 17,00 EUR

Klappentext

Allegorisierend und alliterierend, lapidar und artifiziell ist der Ton der Verse im vorliegenden Gedichtband. Stets getragen von großer Musikalität, schaffen die Gedichte Marie-Therese Kerschbaumers höchst anschauliche Bilder -und ikonografische Gedanken-Welten über Liebe und Tod, über Natur und Mensch-SEIN.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 31.08.2006

In der vorliegenden Gedichtsammlung "Wasser und Wind" vereinen sich sämtliche traditionellen Strömungen, von der Minnelyrik über Petrarca bis zu H.C. Artmann zu einer fließenden, elegischen Naturlyrik, die es verstehe, auf den Klaviaturen ihrer Vorbilder zu spielen ohne die Unterschiede zu verwischen, schwärmt Jandl. Marie-Therese Kerschbaumer, die ihr Schreiben der "großen Metapher" vom Wasser gewidmet hat, kam kurz vor Kriegsende nach Tirol und studierte später bei dem bekannten Linguisten Roman Jakobson. In ihren zum Teil autobiografischen Werken gehe es immer wieder um den "transatlantischen Wechsel" von Utopie und Enttäuschung, notiert Jandl, denn auch in der Poesie bleibe die Autorin politisch.
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