Aus dem Slowenischen übersetzt von Klaus Detlef Olof. "Geographie der Nähe", in der Fremde Amerikas entstanden, beschwört eine Welt, in der "jeder für sich die Wörter der verstummten Landschaft wiegt". Vertraute (Kindheits-) Bilder, Erinnerungen der Jugend "an den Augustgeruch von Lattich im feuchten Talschluß / das Bild von Fichtenspitzen unter der Zuckerschicht in Glashäfen auf Fensterbänken", steigen auf. Doch die scheinbare Nostalgie trügt - "und jetzt ist alles anders, ohne dass sich etwas verändert hätte" heißt es im Zyklus "Unbewohnbare Trauer", einem von fünf des vorliegenden Buches.
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