Klappentext

Aus dem Spanischen von Petra Zickmann. 1936 holt der Vater die drei Töchter nach, aus der andalusischen Provinz mitten hinein in die Hauptstadt der Welt: New York. Hier sollen sie im Restaurant helfen. Doch als der Vater stirbt und das Geld kaum zum Überleben reicht, wissen sich Victoria, Mona und Luz nicht anders zu helfen: Sie verwandeln das väterliche Lokal in ihren eigenen Nachtklub. Zu Beginn ist New York eine einzige Überwältigung. Doch als der Vater bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, wird die Stadt für die Schwestern schnell zur Bedrohung. Wie sollen sie für sich und ihre lebensuntüchtige Mutter aufkommen? Victoria, Mona und Luz verzagen nicht, die jungen Frauen haben eine Idee: Warum verwandeln wir das Restaurant nicht in einen Nachtklub, in einen Ort für die vielen spanischen Migranten, mit Gesang, Tanz und Unterhaltung? Gemeinsam begeben sie sich auf ein verwegenes Abenteuer in den Häuserschluchten Manhattans. Sie begegnen der Liebe, verfallen der Leidenschaft für die Musik und kosten den süßen Geschmack der Unabhängigkeit zum allerersten Mal …

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.06.2019

Geduld lohnt bei diesem Roman, meint Maria Frisé. Wie Maria Duenas sich dem Emigrantenschicksal einer spanischen Familie in New York um 1936 widmet, findet sie lesenswert. Heimweh, Hoffnungen und Katastrophen ihrer Figuren vermag die Autorin laut Frisé mit Mut zum Märchen und mit leichter Hand zu schildern. Die Rezensentin taucht ein in das Ambiente von Little Spain in den dreißiger Jahren und erwartet schon hoffnungsvoll eine Fortsetzung.
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