Aus dem Englischen von Karsten Singelmann. Geh chillen, Sherlock - hier kommt Garvie Smith.
Garvie Smith ist 16, sieht hammer aus, hat ein fotografisches Gedächtnis und den höchsten IQ, den es je an der Schule gegeben hat - plus die miesesten Noten. Wozu auch der Stress? Das Leben nervt total. Nie passiert irgendwas Spannendes … Bis eines Tages die Leiche von Garvies Ex-Freundin Chloe aus dem Teich gefischt wird. Und der junge Kommissar Singh sich bei seinen Ermittlungen einfach zu dämlich anstellt. Jetzt muss Garvie wohl oder übel eingreifen. Langeweile? Endlich mal keine. Schule? Muss halt warten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.07.2019
Rezensent Thomas Feiler hat "ungeheuren Spaß" bei der Lektüre von Simon Masons Detektivgeschichte. In dem Jugendbuch soll Inspektor Singh den Mord an der schönen und allseits beliebten Chloe Dow aufklären und bekommt dabei bald ungewollte Unterstützung des 16-jährigen Garvie Smith, schulschwänzendes Genie und Ex-Freund des Opfers. Feiler lobt, wie der Autor die Aufklärung des Falls gekonnt mit überraschenden Wendungen und "doppelten Böden" versieht, und sich der Ermittlungseifer der beiden Protagonisten so direkt auf den Leser überträgt. Zusätzlichen "Drive" erhält die Geschichte durch die Beziehung zwischen den beiden Detektiven und durch lebhafte Sprache, meint der Rezensent und freut sich schon auf die Fortsetzung.
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