David Bowie ist eine der einfluss- und erfolgreichsten Figuren der Popgeschichte. Dabei sind die 140 Millionen weltweitverkauften Tonträger noch weniger wichtig als Bowies kulturelle Wirkung. Diese Biografie, basierend auf unzähligen Originalinterviews, vermittelt einen Einblick in die Zeit, als Bowie noch David Robert Heyward-Jones hieß. Sie führt in die Kultur des Nachkriegsenglands, in die Mod- und Hippie-Szene des Londons der Swinging Sixties und in das von Sex und Drogen aufgeheizte Milieu der frühen 70er-Jahre, in dem Ziggy Stardust das Licht der Welt erblickte. Sie verfolgt Bowies Aufstieg zum Superstar in den 80er-Jahren und beleuchtet seinen Status als Ikone der alternativen Kunst- und Kulturszene.
Die komplexe Persönlichkeit David Bowies hat der amerikanische Musikjournalisten Marc Spitz in dieser Biografie nicht mal angekratzt, meint Rezensent Jean-Martin Büttner. In der Mitte seiner Kritik gesteht er dem Mann zu, eine "Fleißarbeit" abgeliefert zu haben, die immerhin interessante Daten und Interviews bietet. Doch am Ende bescheinigt er ihm glatte Inkompetenz. Spitz sei ein Fan, er solle sich einfach an seinem Idol erfreuen und das Schreiben anderen überlassen, lautet das unfreundliche Urteil des Rezensenten.
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