Als sie 1981 gefragt wurde, ob sie das Archiv von Hildegard Knef ordnen könne, musste Petra Roek, immer schon ein Fan, nicht lange überlegen. Aus den sechs geplanten Wochen wurden 21 Jahre.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2009
Dieter Bartetzko möchte über diese Biografie am liebsten das Mäntelchen des Vergessens ausgebreitet sehen, denn die Autorin Petra Roek, Freundin und Archivarin von Hildegard Knef, bohrt ihm nicht tief genug. Zwar verschließe auch die Biografin nicht gänzlich die Augen vor den Schwächen ihrer Protagonistin, räumt der Rezensent ein. Doch statt nach den Gründen für die "Widersprüche" im Charakter der von Bartetzko ganz offensichtlich verehrten Schauspielerin und Chansonniere zu fragen, spielt die Autorin sie herunter oder belässt es bei "folgenlosen Bekenntnissen" beschwert sich der Rezensent. Lediglich in den dem Band beigegebenen Fotos vermag er deshalb die Ambivalenzen der Knef zu entdecken, weshalb er die Biografie enttäuscht wieder zuklappt.
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