Maja Göpel

Wir können auch anders

Aufbruch in die Welt von morgen
Cover: Wir können auch anders
Ullstein Verlag, Berlin 2022
ISBN 9783550201615
Gebunden, 368 Seiten, 19,99 EUR

Klappentext

Die Menschheit befindet sich in einem gewaltigen Transformationsprozess. Die Menge dessen, was anzupacken, zu reparieren und neu auszurichten ist, scheint übergroß. Wie finden wir Kompass, Kreativität und Courage, um diese Herausforderungen weniger zu bekämpfen als viel mehr zu gestalten? Auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse verdeutlicht Maja Göpel, wie wir solche komplexen Entwicklungen verstehen und dieses Wissen für eine bessere Welt nutzen können. Denn in der Geschichte hat es immer wieder Große Transformationen gegeben. Sie wurden von uns Menschen ausgelöst - also können wir sie auch gestalten. Unser Fenster zur Zukunft steht offen wie nie. Mit dieser Haltung ist Strukturwandel keine Zumutung, sondern eine Chance. Es ist Zeit, dass wir - jeder Einzelne von uns, aber auch die Gesellschaft als Ganzes - uns erlauben, neu zu denken, zu träumen und eine radikale Frage stellen: Wer wollen wir sein?

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk, 06.09.2022

Rezensent Ralph Gerstenberg begreift das neue Buch von Maja Göpel als Diagnose und Aufruf, als Drohung und Ermutigung zugleich. Lesenswert findet er den Text als Erinnerung an die Dringlichkeit der Klimathematik in Kriegszeiten, aber auch, weil es der Autorin zusammen mit ihrem Co-Auto Marcus Jauer so gut gelingt, wissenschaftliche Erkenntnisse für alle verständlich zu machen. An ihre früheren Texte anknüpfend pocht Geipel nunmehr auf die Umsetzung von Überzeugungen und auf eine große, ganzheitliche Transformation, erläutert der Rezensent. Die Leitfragen, die sie dazu formuliert, die Kipp-Punkte gesellschaftlicher Prozesse, die sie identifiziert, scheinen Gerstenberg erhellend.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 01.09.2022

Rezensent Ralph Gerstenberg begrüßt die mahnende Stimme der Politikökonomin Maja Göpel. Schließlich ist das Thema Klimawandel etwas in den Hintergrund geraten. Dass Göpel ihre Erkenntnisse zum Thema zusammen mit dem Journalisten Marcus Jauer formuliert (und das diesmal auch mitteilt) findet Gerstenberg übrigens in Ordnung, wenn es der Sache dient. Die Sache, in diesem Fall die Notwendigkeit einer radikalen systemischen Reform des menschlichen Schaltens und Waltens auf Erden, erläutert das Duo laut Gerstenberg engagiert und in popularisierter Form.
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