Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser. Maeve Brennan schreibt über Ehepaare in einem Dubliner Vorort, die sich mit exquisiten Gemeinheiten das Leben schwer machen, über irische Dienstmädchen in einer vornehmen Wohnanlage am Hudson River und über New York, diese "beschwerlichste, rücksichtsloseste, ehrgeizigste, konfuseste, komischste, traurigste, kälteste und menschlichste aller Städte".
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.06.2017
Höchste Zeit, die irisch-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin Maeve Brennan wiederzuentdecken, findet Rezensent Eva Schaefers. Entsprechend erfreut nimmt die Kritikerin diese zweibändige Gesamtausgabe mit Brennans Dubliner und New Yorker Geschichten zur Hand, die von Hans-Christian Oeser "feinfühlig" ins Deutsche übertragen wurden. Schaefers bewundert nicht nur die gleichermaßen einfühlsame und distanzierte Beobachtungsgabe, die Brennans Erzählungen ebenso wie ihre Kolumnen prägen, sondern staunt auch, wie die Autorin Atmosphäre und menschliche Beziehungen einzufangen vermag. Bisweilen erscheinen ihr Brennans Szenerien wie Gemälde von Edward Hopper.
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