Aus dem Amerikanischen von Carola Kasperek und Tanya Stewner. Von den Grenzen der Freiheit und der Macht der Wunder. Von ihrem Volk wird Teresa als Heilerin verehrt, doch ihr Vater, ein weißer Patron, versucht, eine Dame aus ihr zu machen. Aufgewachsen in bitterer Armut, interessiert sie sich nur für seine Bibliothek. Bis ihr wie durch ein Wunder ein zweites Leben geschenkt wird und sie zu kämpfen beschließt: Gegen die Unterdrückung und für ihre Liebe zum Leben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.11.2007
Von der märchenhaft-exotischen Romanhandlung will Uwe Stolzmann sich entschieden nicht verzaubern lassen. Herz und Schmerz und Frömmelei, findet er, sind doch eher Sache der Frauen. Die von Luis Alberto Urrea grellbunt entworfene Hommage an seine Verwandte Teresa, die sich erst zur Heilerin, dann zur Heiligen verwandelt, lässt Stolzmann aller Reminiszenzen an den magischen Realismus zum Trotz deshalb links liegen, auch wenn der Autor versucht, die Authentizität seiner Figur mit diversen Quellenverweisen zu belegen. Als Mann befasst sich Stolzmann ohnehin viel lieber mit Urreas "scharfzüngigem", "bildmächtigem" Mexiko-Essay, den er "unter der Romanhandlung" entdeckt hat.
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