Liza Cody

Gimme more

Roman
Cover: Gimme more
Unionsverlag, Zürich 2003
ISBN 9783293003095
Gebunden, 378 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Pieke Biermann. Einst waren Jack und Birdie das berühmteste Paar der Welt, bis der Rockstar Jack auf der Höhe seines Erfolgs unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Doch Birdie ist auch als halb vergessene Witwe einer Rocklegende immer noch ein Freigeist derSechziger und eine Rebellin. Keiner ahnt, dass sie nicht bloß ein Groupie war, sondern der eigentliche Kopf der Band ...

Im Perlentaucher: Rezension Perlentaucher

Grandios ist Liza Codys Vermögen, dieser Heldin, die erst dadurch zum wirklich großen Wurf wird, eine Sprache auf den Leib zu schreiben, die rotzig ist und gewandt, präzise und schwungvoll. Das Buch hat (in der großartigen Übersetzung Pieke Biermanns) einen Ton, den man so schnell nicht wieder aus dem Ohr bekommt, eine Heldin, die man so schnell nicht vergisst. Muss man gelesen haben... Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 18.06.2003

Tobias Gohlis findet, dass Liza Cody ihrem Ruf als ein Eckpfeiler des "feministischen Dreigestirns, das den Krimihimmel mit Frauenliteratur bereicherte", ein weiteres Mal gerecht wird (die beiden anderen Sonnen heißen nach Gohlis Sara Paretsky und Sue Grafton). Und das nur im besten Sinne: "Gimme more" ist für Gohlis Lichtjahre entfernt von "didaktischem Frauenkitsch", im Gegenteil, Cody erfinde hier eine jener "ungemein lebendigen Frauen", die man "von der ersten Zeile an liebt". In der Geschichte nimmt es die zarte Birdie Walker mit der korrupten britischen Musikindustrie auf, die ihren verstorbenen Mann Jack um sein Geld gebracht hat. Für Gohlis ist jedoch der "wunderbare Bluff" nicht nur Gegenstand, sondern gleichzeitig auch Methode des Krimis. Es gelinge der Autorin, den Leser in Bezug auf Birdies Hartgesottenheit "an der Nase herumzuführen".
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