Helen Zahavi

Donna und der Fettsack

Roman
Unionsverlag, Zürich 2000
ISBN 9783293201651
Taschenbuch, 256 Seiten, 8,64 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger. Donna ist eine ausgeschlafene Straßenratte. Nur ihren Joe liebt sie, wenn sie auch nicht genau weiß, warum. Aber Joe sitzt in der Tinte, er hat Schulden beim Kredithai Henry. Henry, der Fettsack, ein mieser Typ, ist scharf auf Donna. Donna kriegt er nicht, also vergeht er sich an Joe. Donna schlägt zurück.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 23.03.2000

Robert Brack bespricht dieses Buch zusammen mit fünf weiteren Büchern aus der neuen "Metro"-Krimireihe des Unionverlags: "Total Cheops" von Jean-Claude Izzo, "Socrates in Watts" von Walter Mosley, "Weißer Himmel, schwarzes Eis" von Stan Jones, "Haus der Geister" von Christopher G. Moore und "Temutma" von Rebecca Bradley und Stewart Sloan. Dabei geht er allerdings kaum auf die einzelnen Bücher ein, sondern schildert vor allem - und mit Sympathie für das Projekt - die Konzeption der Reihe: Der Unionverlag will hier die großen (und manchmal auch ganz kleine) Metropolen der Welt durch die Bücher seiner Krimireihe porträtieren. Was Brack dabei besonders gefällt, ist, dass der Verlag dabei schon aus Kostengründen nicht auf die Stars der Krimigenres zurückgreifen kann. Brack freut sich also, dass die Reihe in mehrerer Hinsicht Entdeckungen bereit hält, einerseits geographisch und andererseits literarisch. Zu dem Buch von Zahavi bemerkt Brack nur, dass sich hier ein Londoner Straßenmädchen mit einem Kredithai anlegt.
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