Aus dem Französischen von Ulrich Pröfrock. Für den Superintendenten des Königreichs scheint das Leben trostlos: Ralph hat die Nase voll. Sein Vater wurde ermordet, seine Schwester ist weggelaufen, weil sie ihn für den Mörder hält, er hat sich von seiner Freundin getrennt, und sein bester Freund ist wegen religiöser Differenzen desertiert. Als er Tilda Pönns dem König überlassen will, missversteht dieser Ralphs Absichten und will ihn hinrichten lassen. Der Auserwählte beschließt, sich zu rächen, obwohl es alles andere als leicht ist, einen Unsterblichen zu töten, der jedem Plan 1.000 Jahre voraus ist.
Rezensent Christoph Haas empfiehlt zu ihrem Abschluss die zwölfbändige "Ralph-Azham"-Reihe nachdrücklich: Ihm zufolge punkten die im klassischen franko-belgischen Stil gezeichneten Comics über einen Erpel mit paranormalen Fähigkeiten damit, lustige Tiere für Erwachsene salonfähig zu machen. Haas zufolge könnte der Held "Donald Ducks dunkler Halbbruder" sein - schlappmäulig, launisch und moralisch nicht immer einwandfrei kämpft er in Trondheims Fantasy-Welt mit magischen Artefakten und treuen Gefährten gegen das Böse. Auch Slapstick und Tragikomisches kommen in den Geschichten nicht zu kurz, verspricht der Kritiker.
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