Aus dem Englischen von André Mumot-. Mason Buttle ist grundehrlich und liebenswert, er hat ein Herz aus Gold. Dafür würde er niemals einen Buchstabierwettbewerb gewinnen, denn er kann kaum lesen und schreiben. Die anderen Kinder lachen ihn aus und hänseln ihn. Aber Mason hat Calvin. Calvin ist ungewöhnlich klein und dünn, dafür aber besonders schlau. Gemeinsam bauen die beiden Jungs ein Geheimversteck, eine Art unterirdische Höhle. So können sie sich vor den Angriffen der anderen verstecken. Als Calvin vermisst wird, gerät Mason in Schwierigkeiten. Es ist nicht lange her, dass Masons bester Freund Benny im Obstgarten der Buttles verunglückt ist. Noch immer sind viele Fragen offen. Und der verwirrte Mason muss endlich Antworten finden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.02.2021
Mit großem Mitgefühl für seine Protagonisten liest Rezensent Siggi Seuss Leslie Connors Jugendroman, der einige bekannte Motive und Figuren des Coming-of-Age-Genres aufrufe: Der einfach gestrickte, aber herzensgute Mason und sein intelligenter bester Freund halten in einem Kaff im Osten der USA gegen die fiesen Dorf-Bullies und die Wirren der Pubertät zusammen. Seuss lobt den Aufbau des Romans und die "quicklebendige", von André Mumot gelungen übersetzte Sprache, befürchtet jedoch schon eine Hollywood-Verfilmung des eingängigen Stoffs.
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