Leo Müller

Tatort Zürich

Einblicke in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität
Cover: Tatort Zürich
Econ Verlag, Berlin 2006
ISBN 9783430169080
Gebunden, 349 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

An der Zürcher Bahnhofstraße wird ein Drittel des Weltprivatvermögens verwaltet. Klar, daß dort die großen Finanzskandale, aber auch amüsante Fehlschläge aus der Welt des schnellen Reibachs ihre Heimat haben. In seiner investigativen Reportage deckt Leo Müller die geheimen Geschäfte prominenter Geldtouristen auf und erklärt, wie das System von der mächtigen Kundschaft geschützt wird. Beim Ausflug in die Welt des modernen Corporate Crime begegnen wir nicht nur den gewieften Gehilfen in Geldhäusern und Anwaltskanzleien, ihren raffinierten Steuertricks und machtlosen Strafverfolgern. Auch Jürgen Möllemann und Don Johnson sowie Leo Kirch und Holger Pfahls sind mit von der Partie ...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.10.2006

Durchwachsen scheint Jürgen Dunsch dieses Buch über die "Schattenwelt" der Hochfinanz in der Schweiz von Leo Müller. Das Buch des Wirtschaftsjournalisten stellt sich für Dunsch als seriöser heraus als sein Titel vermuten lässt. So lobt er den insgesamt differenzierten Blick auf den Fluss internationaler Geldströme in die Schweiz. Er unterstreicht die Schilderung von Aufsehen erregenden Fällen aus der jüngeren Vergangenheit. Neben Leo Kirch (Verkauf von Filmpaketen) nennt er etwa Metro (Ausgliederung von Geschäftsbereichen) und Thyssen (Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien). "Echte Enthüllungen" bleiben seiner Ansicht nach allerdings die Ausnahme. Zudem hält er dem Autor vor, allzu schnell hinter mancher "Bilanzkosmetik" einen kriminellen Akt zu wittern.
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