Die Nimmtes-Nimmtes-Frau ist sehr,
sehr neugierig. Gerne nimmt sie
sich alles, was ihr gefällt. Was mag
wohl in dem Haus sein? Welches
der drei Tellerlein, welches der drei
Löffelchen mögen wohl zu ihr
passen? In welchem Bettchen liegt
man wohl am besten?
Voller Erinnerungen an ihre Kindheit
erzählt Kveta Pacovská in eigenen
Worten und eigener Interpretation
die Geschichte der Nimmtes-
Nimmtes-Frau, die sich neugierig im
Haus der drei Bären umsieht, die im
Wald Honig sammeln sind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2019
Marlene Zöhrer empfiehlt dringend, sich auf Kveta Pacovskas Bildwelten einzulassen, egal wie alt man ist. Was die inzwischen neunzigjährige Autorin hier vorlegt, Märchenmotive, Kunst, Skizzen, Notizen und Erinnerungen an die eigene Kindheit, ergibt für Zöhrer einen Geschichtenschatz, fremd und vertraut zugleich. Die künstlerische Gestaltung des Ganzen berauscht sie mit leuchtender Farbigkeit und lustvollen Spielereien wie Pop-ups und unterschiedlichen Oberflächen. Eine fantastische, den Horizont erweiternde Welt aus Farben, Formen, Rhythmen und Klängen, die man geschaut haben muss, findet die Rezensentin.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Botho Strauß: Bleiben und Blicken In Botho Strauß' neuem Buch geht es um die Zeit und ihr Vergehen, um den Zauber der Kunst, um das Originale und das Eigentliche. Vor allem sind es Begegnungen und Nichtbegegnungen,… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…