Anfangs hatten die Elefanten nämlich nur eine knubbelige Nase,
so schilderte es der bekannte Autor in seinen Geschichten für
den allerliebsten Liebling. Unbedingt wollte das neugierige
Elefantenkind wissen, was das Krokodil zum Mittag frisst.
Beinahe wäre es schief gegangen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.02.2019
Andreas Platthaus freut sich, dass die vorliegende Ausgabe von Rudyard Kiplings ganz dem mündlichen Vortrag verpflichteten Gutenachtgeschichten sich wieder auf die zeitlose, nicht zahnlose Übersetzung eines Unbekannten verlässt. So, findet der Rezensent, lassen sich die Geschichten um das vielfach bedrängte Elefantenkind auf kindgerecht witzige Weise genießen. Erfrischend findet er nach wie vor den Aberwitz der Erklärung, die Kipling für die Entstehung des Elefantenrüssels parat hat. Und erfrischend erscheinen ihm Jonas Lauströers Illustrationen der knappen Handlung, detailfreudig und fantasievoll und nur manchmal etwas allzu actionhaft.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…