Kulturpolitik in der Berliner Republik

Cover: Kulturpolitik in der Berliner Republik
DuMont Verlag, Köln 2002
ISBN 9783832160111
Kartoniert, 218 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Hilmar Hoffmann und Wolfgang Schneider. Seit die rot-grüne Bundesregierung einen Kulturstaatsminister im Bundeskanzleramt installiert hat, soll der Kulturpolitik in der öffentlichen Debatte eine neue Rolle zufallen. Die 'Hauptstadtkultur' avancierte zum Schlagwort. Wie keine andere Stadt schwelgt Berlin in einer Fülle von Opern, Orchestern, Theatern, Museen und Bibliotheken. Spricht sich darin das Sehnen der Deutschen nach Einheit, nach Mitte und Metropole aus? Wie steht es um den kooperativen Föderalismus? Mit Beiträgen von: Dieter Bartetzko, Joschka Fischer, Thomas Frickl, Gregor Gysi, Lydia Hartl, Walter Homolka, Thomas Krüger, Angela Merkel, Joachim Sartorius, Herbert Schirmer, Thomas Schmidt, Gerhard Schröder, Michael Vesper, Christina Weiss, Guido Westerwelle und anderen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 27.11.2002

Die Kulturpolitik habe mit dem ersten Amtsantritt von Bundeskanzler Schröder und der Berufung eines "Bundeskulturbeauftragten" eine Aufwertung erfahren, meint Siegline Geisel und begrüßt insofern den Versuch einer Bestandsaufnahme der aktuellen Kulturpolitik zur zweiten Amtsperiode der Schröder-Regierung. Leider enthielten die vom ehemaligen Präsidenten des Goethe-Instituts Hilmar Hoffmann und dem Kulturwissenschaftler Schneider zusammengestellten Beiträge die übliche Phrasendrescherei, bedauert Geisel. Erst bei der frischgebackenen Kulturstaatsministerin Christina Weiss sei sie zum ersten Mal auf Worte gestoßen, die von einer persönlichen Beziehung, gar einer Begeisterung für Kultur, für Kunst zeugen. Dass sich die Leser die wichtigsten Basisinformationen zur bundesdeutschen Kulturpolitik mühsam zusammenklauben müssen, findet Geisel ebenfalls eher ärgerlich. Gerade mal 3,6 Prozent der Fördermittel kommen vom Bund, weiß Geisel beizusteuern, den Rest teilen sich Land und Kommunen.

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