9 n. Chr. irgendwo in der norddeutschen Tiefebene: Der römische Statthalter Varus wird mit seiner Armee von Germanen in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen bis heute eines der wichtigsten, aber auch umstrittensten historischen Ereignisse auf deutschem Boden. Erst in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckte ein britischer Offizier ein Schlachtfeld aus römischer Zeit bei Osnabrück. Sind es die Überreste von Varus und seinen Legionen? Die Suche nach dem Ort der Schlacht, nach Hinweisen für ihren Verlauf und ihre Datierung ist ein Kriminalroman der Archäologie.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2009
Besser hätten Wolfgang Korn und Klaus Ensikat dieses Buch nicht machen können, diesen Eindruck zumindest vermittelt Rezensent Harald Eggebrecht in seiner rundweg positiven Besprechung. Das Duo erzählt nicht nur das Schlachtgeschehen nach, sondern entfaltet ein breites Panorama, in dem römische Gesellschaft ebenso anschaulich dargestellt werden die germanische Stammeskultur, der Aufstieg Roms zur Weltmacht ebenso wie jahrhundertelange Suche nach dem Schlachtfeld. Dabei freit sich dRezensent Eggebrecht nicht nur über Korns "engagierte Sachlichkeit", sondern auch Ensikats detailreiche und ein wenig ironische Illustrationen.
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