Die Pest war über Jahrhunderte eine der schlimmsten Seuchen der Menschheit. Die großen Pandemien dieser Krankheit haben den Lauf der Geschichte beeinflusst. Klaus Bergdolt stellt ihren weltweiten Siegeszug mit den gravierenden sozialen, politischen und mentalitätsgeschichtlichen Folgen dar. Erst spät wurde der Erreger entdeckt, doch auch heute ist die Krankheit noch nicht ganz besiegt.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 15.11.2006
Sehr zufrieden ist Robert Jütte mit Klaus Bergdolts bündiger Geschichte der Pest. Der Rezensent vermisst nichts und findet alle Auslassungen und offenen Fragen gerechtfertigt. So halte sich Jütte nicht lange mit der Frage auf, ob die Pest des Mittelalters und der Antike mit den modernen Erscheinungsformen der Krankheit übereinstimmt, sondern beschäftige sich lohnenswerterweise mit der Reaktion der Menschen auf die Gefahr. Die "überzeitlichen Reaktionsmuster", wie Isolierung, Verharmlosung und die Suche nach Sündenböcken, die dabei herausdestilliert werden, interessieren Jütte besonders. als einen Leckerbissen empfiehlt er zum Abschluss das Kapitel über Pest und bildende Kunst, in dem das kunsthistorische Studium Bergdolts späte Früchte trägt.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…