Die Entwicklung Emotionaler Künstlicher Intelligenz wird mit Milliarden gefördert: Maschinen sollen lernen, unsere Gefühle zu verstehen. Schon heute gibt es KI, die das besser kann als wir Menschen - dank hochauflösender Kameras und extrem empfindlicher Sensoren, die aus unserer Mimik, unseren Gesten und unseren Hirnströmen ablesen, wie wir uns wirklich fühlen.Wer profitiert davon? Was bedeutet das für unser menschliches Miteinander? Und wie können wir Emotionale Künstliche Intelligenz gestalten, dass sie uns nicht über den Kopf wächst? Kenza Ait Si Abbou, die international renommierte KI-Expertin, geht diesen Fragen nach und kommt zu überraschenden Antworten. Menschenversteher ist ein überfälliger "Beziehungsratgeber" für den Umgang mit Maschinen, die längst in unserem Alltag angekommen sind.
Kenza Ait Si Abbou möchte mit ihrem Buch gern die Ängste vor KI bekämpfen und die positiven Aspekte ihrer Nutzung hervorheben. Im Interview mit der FR klappt das allerdings nicht so gut. Da preist sie die neue "emotionale künstliche Intelligenz", die die Emotionen von Menschen ausliest und analysiert: "Wenn die Maschine in derselben Stimmungslage antwortet und so auf den Nutzer oder die Nutzerin eingehen kann, führt das dazu, dass sich die Menschen besser verstanden fühlen." Unser Resümee
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