Schon bald sollen wir alle lästigen Aufgaben von intelligenten Chatbots wie ChatGPT und Co. in Form von KI-Agentensystemen erledigen lassen können. Doch wie genau funktionieren die Sprachmodelle: Haben sie intellektuelle Fähigkeiten, die denen von uns Menschen ähneln oder sie gar übersteigen? Katharina Zweig, Informatikprofessorin, zeigt, was ChatGPT und Co. wirklich können und was nicht. Denn Sprachmodelle können weder im menschlichen Sinne zusammenfassen, vergleichen, analysieren noch bewerten, auch wenn es oft so aussieht. Katharina Zweig zeigt, wie wichtig es ist, menschliche und maschinelle Leistungen nicht zu verwechseln und warnt eindrücklich vor spektakulären, vielleicht sogar fatalen Misserfolgen beim Einsatz von KI-Agentensystemen, die auf Sprachmodellen basieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.2026
Rezensent Patrick Schlereth lobt die Vogelperspektive im Buch der Informatikerin Katharina Zweig. Die Autorin lässt allerdings kaum ein gutes Haar an der KI und ihren Fähigkeiten, warnt Schlereth. Kein Buch für KI-Optimisten. Den Skeptikern hingegen gibt Zweig laut Rezensent Futter, indem sie nur ein "K" stehenlässt, keine Intelligenz also. Dass KI schnell Kochrezepte und Lebensläufe ausspuckt, beeindruckt die Autorin nicht. Schon beim logischen Umkehrschluss muss die Maschine passen, lernt Schlereth, weil sie auf Musterfindung basiert. Was sich mit Chatbots und Co. produktiv anfangen lässt, darüber schweigt die Autorin sich weitgehend aus, stellt der Rezensent ein bisschen enttäuscht fest.
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