Kay Heymer, Marco Livingstone

Hockneys Freunde

Porträts von 1954 bis 2002
Cover: Hockneys Freunde
Knesebeck Verlag, München 2003
ISBN 9783896601834
Gebunden, 240 Seiten, 59,90 EUR

Klappentext

Mit 220 farbigen Abbildungen. Aus dem Englischen von Bernadette Ott und Rita Seuß. Kay Heymer und Marco Livingstone gehen in diesem Buch den Besonderheiten der Porträts David Hockneys und ihrem Stellenwert in der Kunst des 20. Jahrhunderts auf den Grund. In Essays stellen sie die Bildnisse seiner Freunde, seiner Familie und seiner Liebhaber vor und versuchen, der besondren Art der Kommunikation nachzuspüren, mit der Hickney Nähe und Distanz zu seinen Modellen auslotet. Bevorzugt arbeitet der Künstler mit Menschen, die ihm auch persönlich nahe stehen. Über viele Jahre hinweg porträtierte er dieselben Personen in Langzeitstudien, die in dieser Vielfalt in der Kunstgeschichte einmalig sind, und dokumentiert so die Verwandlung der Modelle im Laufe der Zeit.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.03.2004

Gina Thomas bespricht zwei Bücher über den Maler David Hockney. Der "schöne" Bildband von Kay Heymer und Marco Livingstone mit Porträts gefällt ihr nach eigenem Bekunden gut. Er enthält Selbstbildnisse, Porträts seiner Familie, seiner Liebhaber und Freunde und, in seiner aktuellsten Schaffensphase, auch einige Bilder von Unbekannten, wie die Rezensentin mitteilt. "Tiefgründige neue Erkenntnisse" zum Werk Hockneys hat dieser Band nicht zu bieten, aber das hat die Rezensentin angesichts der Flut von Publikationen zum britischen Maler auch nicht erwartet. Deshalb ist sie auch insgesamt recht zufrieden mit dieser "kenntnisreichen" Darstellung, auch wenn sie mitunter ein bisschen die "kritische Distanz" vermisst.
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