Annetta Berry

The National Gallery. Paintings, People, Portraits

Cover: The National Gallery. Paintings, People, Portraits
Taschen Verlag, Köln 2024
ISBN 9783836597135
Gebunden, 582 Seiten, 175,00 EUR

Klappentext

Seit ihrer Gründung im Jahr 1824 ist die National Gallery in London zu einem Wahrzeichen geworden - für Besucher und Einwohner der Stadt gleichermaßen. Von ihren Anfängen im Haus von John Julius Angerstein in Mayfair bis zu ihrem heutigen Sitz am Trafalgar Square hat sie sowohl ihre Sammlung als auch ihre Ausstellungsfläche erweitert und ist zu einer der wichtigsten Galerien der Welt geworden. Dieses Buch enthält fotografische Porträts von David Dawson und Mary McCartney sowie Aufnahmen der National Gallery von Massimo Listri. Es zeigt mehr als 200 Gemälde der Galerie aus der Zeit vom 13. bis zum 20. Jahrhundert, darunter Meisterwerke berühmter und vergessener Künstler. Anhand der Sammlung der National Gallery wird die Geschichte der westeuropäischen Malerei erzählt. Begeben Sie sich auf eine visuelle Reise durch die Jahrhunderte mit Werken von Duccio, Van Eyck, Raffael, Tizian, Rembrandt, Vigée Le Brun, Gainsborough, Morisot und Matisse und vielen anderen. Diese Erzählung in Bildern wird ergänzt durch Beiträge und fotografische Porträts von 25 wichtigen Persönlichkeiten der Kulturwelt wie Frank Auerbach, Alvaro Barrington, Edward Enninful, David Hockney, Kim Jones, Damian Lewis, Sahara Longe, Chris Ofili, Ai Weiwei, Rachel Whiteread, Annabelle Selldorf, Flora Yukhnovich, um nur einige zu nennen.

Rezensionsnotiz zu Die Welt, 11.01.2025

Zwar kein Ersatz für einen Besuch der Londoner National Gallery ist dieser Prachtband, aber doch dessen bestmögliche Ergänzung, freut sich Rezensent Marcus Woeller. Auf knapp 600 Seiten finden sich hier Abbildungen von Beständen der Sammlung, einige davon werden im Buch von sogenannten "Botschaftern" vorgestellt, darunter Künstlerinnen wie Rachel Whiteread und Mary McCarthy. Woeller geht auf ein paar Glanzstücke der Sammlung wie etwa George Stubbs' Pferdebild "Whistlejacket" näher ein und stellt klar, dass ein Buch einen Museumsbesuch schon deshalb nicht ersetzen kann, weil die räumliche Inszenierung, die ein Museum den Bildern angedeihen lässt, nicht nachgestellt werden kann. So weckt dieses tolle Buch im Rezensenten den Wunsch, gleich nach London aufzubrechen und viel Zeit in der National Gallery zu verbringen.

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