Affe, Katze, Fuchs, Bär, Elefant, Walross und sogar ein Krebs - wer dieses Buch aufschlägt, befindet sich mitten in einem ungewöhnlichen Zoo: Pablo Picasso schenkte ihm eine Katze, Oskar Kokoschka einen Affen, Albrecht Dürer steuerte ein Walross bei, und der Krebs ist von Vincent van Gogh. Spannend ist, dass von jedem Tier jeweils zwei Exemplare vorgestellt werden, die von unterschiedlichen Künstlern und aus verschiedenen Epochen stammen - so kann man nach Lust und Laune vergleichen!
"Rätselhaft, verzaubernd" und "ganz besonders" findet Rezensentin Susanne Meyer dieses Kinderbuch über Tiere in der Kunst, das aus ihrer Sicht eindeutig "jenseits des Kinderzimmerhasens" angesiedelt. Das Buch demonstriere gestalterische und auch sonst fantastische Vielfalt. Insgesamt 37 Tiere würden in jeweils zwei Beispielen auf einer Doppelseite als Kunstwerke vorgestellt. Die Beschriftung sei lakonisch, im Anhang werde es dann ausführlicher. Was sei am "Seidenstickgarnwarzenschwein" Schwein und am "Elefantensarg" Elefant? Das Buch ist für Meyer eine Übung über aufregende Pluralität der Formen und Kindern unbedingt zumutbar.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…