Mikas Papa arbeitet zwar daheim, steckt aber über beide Ohren in Arbeit. Der versprochene Baggerseebesuch scheint in weiter Ferne! Um sich Luft zu verschaffen, erlaubt er Mika, sich ein Haustierzu kaufen ...Damit beginnt eine wunderbar turbulente Geschichte, in deren Verlauf ein Tier nach dem anderen die Wohnung bevölkert, ohne dass der gestresste Papa etwas davon mitbekommt! Auf die Maus folgt ein Hund, auf den Hund ein Seehund, auf den Seehund ein Pinguin, auf den Pinguin ein Papagei, bis zuletzt ein kleiner, aber sehr musikalischer Elefant in die Wohnung einzieht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.05.2020
Rezensentin Verena Hoenig lacht sich scheckig über Constanze Spenglers Bilderbuchgeschichte für Kinder ab 6, die Katja Gehrmann mit "kopierten Buntsiftzeichnungen" illustriert hat. Die Geschichte eines Jungen, der sich das Warten auf den beschäftigten Vater mit dem Anschaffen von Haustieren vertreibt, wobei jedes Tier die Anschaffung eines weiteren nötig macht, findet Hoenig lustig und voller versteckter Kommentare (zu Helikoptereltern oder zum Kindertraum vom eigenen Zoo). Am Ende winkt ein Badevergnügen samt acht Tieren, von der Maus bis zum Elefanten, verrät die Rezensentin.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 01.04.2020
Eine "hinreißend leichtfertige", aber sehr lebenszugewandte Geschichte kann Rezensentin Judith von Sternburg empfehlen, die ganz wunderbar in diese Tage passt, auch wenn sie lange vor jeder Ausgangssperre spielt: Papa muss zu Hause arbeiten, alles ist wichtig und muss schnell gehen. Der kleine Mika zieht also los in die nächste Tierhandlung und kauft sich erst mal eine Wüstenrennmaus. Dann einen Seehund, einen Pinguin, einen Papagei. "Abgelenkte Erwachsene sind goldwert", frohlockt Sternburg, die an dieser sympathischen Geschichte von Constanze Spengler und Katja Gehrmann auch die fidelen Zeichnungen schätzt und die Erkenntnis, dass man sich sehr liebhaben kann, wenn man in unterschiedlichen Welten lebt.
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