Was findet nicht alles Platz in diesem Gedichtband! Reime, Sprachspiele, Nonsens-Lyrik und große Poesie - zum Lachen, Weinen, Schmunzeln, Träumen, Staunen und Spaß haben!Knallwache Texte eines kongenialen Künstlerduos für große und kleine Poeten
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2021
Rezensent Nico Bleutge lässt sich überraschen von Nils Mohrs Gedichten. Ob für Kinder ab 6, wie im Band "König der Kinder" oder ab 12 ("Tänze der Nacht") - die Reimkunst des Autors scheint Bleutge bemerkenswert, schräg und spielerisch, genau wie Kinder selbst mit Sprache umgehen. Silben werden vertauscht, Buchstaben fallengelassen, und Bleutge sieht der sprachlichen Fantasie Flügel wachsen. Dass Mohr auch eine guter Erzähler ist, davon zeugen die beiden Bücher laut Bleutge auch. Das für die Jüngeren überzeugt ihn mit vielen offenen Fragen, das andere mit einem "coolen" Ton.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.07.2020
Philipp Theisohn hat mindestens zwei Meinungen zu den Gedichten für jüngere Leser von Nils Mohl. Einerseits scheint ihm der kindliche Blick auf Sprache und Wirklichkeit hier oft sehr gekonnt angesprochen, wenn der Autor dämmernde Kreaturen und Orte durch eigene Wortgeschöpfe erweckt. Andererseits kommt es laut Theisohn abseits der überzeugenden schlichten Texte und "kleinen Formen" vor, dass Mohl sich der kindlichen Erlebnis- und Sprachwelt allzu sehr anbiedert. Wenn es dann heißt: "echt spitze" oder "monstershow", winkt der Rezensent ab. Die Illustrationen im Band von Katharina Greve scheinen ihm nicht immer notwendig zu sein.
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