Den 1885 in Budapest geborenen ungarischen Philosophen Georg Lukács verbanden zahlreiche Fäden mit der Hauptstadt der Habsburgermonarchie: Familiäre Beziehungen, da einige Mitglieder der Familie in Wien lebten, in erster Linie aber sein Interesse an der Kultur Wiens um 1900. Im Buch werden einzelne Aspekte dieses Verhältnisses untersucht, beispielsweise die österreichische Philosophie und ihre Vermittler, Lukács` Verhältnis zum österreichischen Essayisten Rudolf Kassner, Lukács` literaturkritische Texte über Friedrich Hebbel, Arthur Schnitzler, Hugo von Hofmannsthal und Richard Beer-Hoffmann, sein Verhältnis zur "ästhetischen Kultur", zu den ästhetischen Theorien der Wiener Schule der Kunstgeschichte und zu der Frage des Judentums.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…