Vom mittelalterlichen Rolandslied bis zur Gegenwartsliteratur. Die Literaturgeschichte führt durch sämtliche Epochen und Gattungen und ordnet die Meilensteine der französischen Literatur in ihren kulturellen und ideengeschichtlichen Kontext ein. Neben Namen mit weltweiter Strahlkraft wie Molière und Racine, Voltaire, Hugo, Sartre und Camus finden auch weniger bekannte Autorinnen und Autoren, "kleinere" Gattungen wie der Kriminalroman oder die Beur-Literatur sowie Film und Chanson Eingang in eine lebendige Darstellung literarischer Entwicklungen. In der 6. Auflage mit zahlreichen neu verfassten Kapiteln und Aktualisierungen insbesondere zur Gegenwartsliteratur. Außerdem mit einem kompakten Überblick über die frankophonen Literaturen.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 11.07.2015
Mit Gewinn hat sich Rezensent Albert Gier durch die sechste Auflage der Französischen Literaturgeschichte geblättert, die nach Jürgen Grimms Tod nun von Susanne Hartwig mit einem neuen Team herausgegeben worden ist. Die zahlreiche Neuerungen nimmt der Kritiker zufrieden zur Kenntnis: Der Mittelalter-Literatur wird mehr Raum zugebilligt, auch die Literatur nach 1900 wird nun weniger stiefmütterlich behandelt. Erfreut zeigt sich Gier auch von der Berücksichtigung von populären Texten, Filmen, Chansons und Comics. Ein interessantes Nachschlagewerk, schließt der Rezensent.
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