Mit 28 Abbildungen. Der rasante Aufstieg der Staufer gibt der Forschung bis heute viele Rätsel auf. Die Beiträge dieses Bandes thematisieren so zentrale Bereiche wie die Abstammung, Verwandtschaft und das Konnubium der frühen Staufer, ihre besitzmäßige Verankerung und adlige Identität, die Träger und Formen ihrer Herrschaftsbildung bis 1152, das Verhältnis von königlicher Politik und "staufischen Familieninteressen" sowie die Wahrnehmungen und Deutung der frühen Staufer in der zeitgenössischen Historiographie und volkssprachigen Dichtung.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.05.2006
Die berühmten Staufer! Der Rezensent mit dem Kürzel "cjos" scheint zufrieden, dass in diesem Sammelband die Mittelalter-Kaiser einmal nicht mit dem Glanz hoher ritterlicher Kultur verbunden werden. Stattdessen kommen die frühen Jahre und der Aufstieg dieses ursprünglich dem Landadel angehörenden Geschlechts zum Zenit der Macht in den Blick. Dem Rezensenten ist es nur recht, wenn dabei mittels "gewichtiger Argumente" und "neuer theoretischer Ansätze" mit hartnäckigen Vorstellungen, wie der schwäbischen Herkunft der Staufer (in einem Beitrag von Daniel Ziemann) oder dem negativen Bild Königs Konrad III., aufgeräumt wird. Für erwähnenswert hält er auch die Untersuchungen zur Strategie, die den staufischen Aufstieg begründete: Cjos begegnen hier in den Staufern lauter tüchtige Netzwerker und Geopolitiker.
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