Berlin, im Herbst 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Am großen Opernhaus im Westteil der Stadt ist die junge, hochbegabte Tänzerin Zoe Marshall beim Ballett engagiert. Die Bühne bedeutet ihr alles, und auch das schweißtreibende Training tagein, tagaus vermag sie nicht davon abzuhalten, an ihre künstlerische Zukunft im Rampenlicht zu glauben. Mit den Augen Zoes erlebt der Leser nicht nur die konkrete Entstehung einer neuen Ballettproduktion, sondern es eröffnet sich auch die schillernde Welt hinter den Kulissen...
Die international erfolgreiche Pina-Bausch-Schülerin Judith Frege gibt in ihrem Debütroman "Ist denn nicht zufällig Sonntag?" detaillierte und hellsichtige Einblicke in die intrigante, neidbestimmte und gefühlsintensive Welt der Oper und des Balletts, berichtet der Rezensent Berd Rasche. Er lobt auch die Verflechtung des zeithistorischen Hintergrunds im Wende-Berlin mit der Roman-Intrige, in der sogar die Berliner Operndebatte vorweggenommen werde. Freges persönliche Erfahrungen geben "der Beschreibung von Figuren und Situationen einen einfühlsamen Grundton", lobt Bernd Rasche; besonders deutlich wird das "an den Stellen des Romans, wo Knochenarbeit und Glücksmomente nah beieinander liegen."
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…