Diese Autobiografie beschreibt mehr als den Aufstieg des Kubaners Carlos Acosta zum Ruhm. Es ist die Geschichte einer Kindheit, in der das Essen knapp und die Liebe allgegenwärtig war. Eine Geschichte, in der die Seele Kubas die Kunst eines bedeutenden Tänzers formte. Es ist aber auch die Geschichte eines Mannes, der gezwungen wurde, seine Heimat zu verlassen für ein Leben im Exil, in Selbstdisziplin und brutaler physischer Härte. Carlos Acosta lässt den Tanz mühelos erscheinen, aber seine Grazie, seine Kraft und sein Charme hatten ihren Preis.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.12.2008
Sylvia Staude hat sich lesend in zwei Tänzerleben vertieft. Die Autobiografie des kubanischen Balletttänzers Carlos Acosta hat sie wegen ihrer berührenden Offenheit sehr geschätzt. Beeindruckt ist sie vom hitzigen Temperament und der Verbissenheit des Tänzers, der aus ärmsten Verhältnissen stammt und mittlerweile in England lebt, wo er ein "Star" des Royal Ballet ist, wie die Rezensentin in ihrer kurzen Kritik dieses Buches berichtet.
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