Ein kompakter Überblick auf die Geschichte einer zentralen Bewegung der (west-)deutschen Linken und zugleich eine reflektierende Einführung in ihre wesentlichen Debatten sowie philosophischen und soziologischen Grundlagen. Ausgangspunkt der Betrachtungen ist dabei nicht die Situation in den Ländern des Trikonts, sondern die Wahrnehmung der sogenannten Dritten Welt und ihre Projektion auf die gesellschaftlichen Verhältnisse hierzulande. Vom ausgeprägten ideengeschichtlichen Optimismus der 60er und 70er, über die lebensphilosophischen Theoreme der 80er bis hin zu den dialog- und konsensorientierten Ansätzen des vergangenen Jahrzehnts zeichnet der Autor die theoretischen Raster einer ebenso wichtigen wie widersprüchlichen politischen Bewegung nach und fragt nach Perspektiven und neuen Denkansätzen.
Schwebt nicht in jedem Kopf irgendeine Meinung zum zurzeit vielzitierten Begriff der Globalisierung herum? Aber was hat nun in diesem Zusammenhang Internationalismus zu bedeuten? Dasselbe oder vielleicht sogar das Gegenteil? Ein neu erschienenes Buch bringt Klarheit in dieses Definitionswirrwarr und füllt die Sprachblasen der zeitgenössischen Politdebatten auch ordentlich mit Inhalt, schreibt Ulrich Brand. Ein "gut lesbares Buch" sei es geworden. Autor Josef Hierlmeier, selbst jahrelang in internationalistischen Bewegungen engagiert, greife das in den Zeiten von Globalisierungsgipfeln und -gegnern emotions- und teilweise aggressionsgeladene Thema auf und versuche sich an einem Abriss der bisherigen Erfahrungen. Aus diesen könne die heutige Generation ihre Konsequenzen ziehen. Josef Hierlmeier hat jedenfalls dazu beigetragen, die internationalistische Politik neu zu erfinden, ist sich Brand sicher.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester…