Jose-Luis Bocquet, Catel Muller

Kiki de Montparnasse

Cover: Kiki de Montparnasse
Carlsen Verlag, Hamburg 2011
ISBN 9783551791092
Gebunden, 416 Seiten, 36,00 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Hans Kantereit. Am Montparnasse der Genies der Zwanzigerjahre, reüssierte Kiki als das Mädchen, das aus der Gosse kam und zu einer der charismatischsten Figuren der Avantgarde wurde. Sie war Freundin und Muse von Man Ray. Calder, Utrillo, Leger u.a. machten sie in ihren Werken unsterblich, und sie war mit Soutine, Cocteau, Breker, Tzara und Hemingway befreundet. Selbstbewusst eroberte sie sich, was sich die Avantgarde ihrer Zeit auf die Fahnen geschrieben hatte, nämlich sexuelle Freizügigkeit, Redefreiheit und geistige Unabhängigkeit, und wurde eine der ersten emanzipierten Frauen des Jahrhunderts.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 05.11.2011

Angetan ist Rezensent Christian Schlüter von Jose-Louis Bocquets und Catel Mullers Comic über Alice Erneste Prin, die als Kiki de Montparnasse eine der berühmtesten Frauenfiguren des beginnenden 20. Jahrhunderts wurde. Im Zentrum des Werks sieht er die Beziehung Kikis zu dem amerikanischen Fotografen Man Ray, dessen Model, Muse und Partnerin sie wurde. Zwar hätte Schlüter dem Comic ein wenig mehr künstlerische Freiheit und die Konzentration auf einige zentrale Figuren gewünscht. Aber den Autoren gelingt in seinen Augen dennoch, das Milieu der Boheme, der Künstler und Avantgarde im Paris der 1920er Jahre treffend einzufangen.
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