Joolz Denby

Das Tor des Schmerzes

Roman
Cover: Das Tor des Schmerzes
Rowohlt Verlag, Reinbek 2001
ISBN 9783499230363
Taschenbuch, 392 Seiten, 8,50 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Brigitte Helbling. Alma hat die Nase vom Leben voll. Sie flüchtet sich nach Mallorca, um ihre Enttäuschungen zu vergessen. Durch Zufall kommt sie mit einer dort ansässigen Sekte in Kontakt. Alma fühlt sich aufgehoben und wie zu Hause, ohne sich für die Ziele der Sekte zu interessieren. Sie ahnt nicht, dass es bald für sie kein Entrinnen mehr geben wird ...

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 07.03.2002

Nur empfehlen kann Rezensent Tobias Gohlis diesen Krimi. Wo der Leser bei anderen Krimis eher vom Drang nach Spannung und Auflösung geleitet wird, ist in diesem "fein gesponnenen" Buch schon nach kurzer Zeit die Gegenwart von "mehreren Schichten Subtext" zu spüren, die in den "gotisch-gruseligen" Motiven einer akademisch-privilegierten Umgebung angesiedelt sind, so der Rezensent. Sympathisch findet Gohlis auch die intellektuelle Protagonistin, deren furchtlosen und gleichzeitig "widerstandsunfähigen" Lebensweg er durchaus nachzuvollziehen scheint. In seiner Nacherzählung des "rasanten Plots" nähert sich der Rezensent sukzessive dem sich zuspitzenden, makabren Finale, dem "intellektuellen Ganzkörperpeeling", wie er es nennt und hält sodann inne. Denn das Ende des Kriminalromans will er aus "Respekt" vor den zukünftigen Lesern für sich behalten und aus Respekt vor diesem Buch wohl ebenfalls.
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