Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Irmgard und Benno Rech.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.08.2002
Burkhard Müller ist von der Schönheit, den diese reimlosen Gedichte vermitteln, ganz gefangen. Er informiert, dass der Autor sein ganzes Leben in einem kleinen Dorf in der Eifel verbracht hat und dort als Sonderling ein Junggesellenleben geführt hat, für das heute kein "Rollenmodell" bereit steht. Müller preist die "einfachen Mittel", mit denen der Lyriker das moderne Leben auf dem Land zu "höchst anmutigen Gebilden" verdichtet und bekennt, dass die Gedichte für ihn "unmittelbar Beglückung" bedeuten. Dass Kühn nicht der Vergangenheit nachtrauert, sondern auch Veränderungen anerkennt, gefällt dem Rezensenten. Dabei bemerkt er mit Freude, dass mitunter ein Volksliedton in die moderne Lyrik zurückkehrt, den er als frischen "Anklang ans Alte" begrüßt.
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