Mit den Bildern der Originalausgabe von J. H. Bacon. Illustrationen von Timo Pfeiffer. Nach der Übersetzung von Klara Berger, 1902 bei der Deutschen Verlagsanstalt erschienen. Vollständig überarbeitet und mit einem Nachwort von Karsten Schröder.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.04.2001
Für Fritz Göttler ist dieses Buch, dass vor gut einhundert Jahren zum ersten Mal erschienen ist, ein "frühreifes Meisterwerk des literarischen Somnambulismus", das gleichzeitig die Mythen des gerade entstandenen Kinos "vorwegzunehmen scheint". Göttler erläutert, dass Pharos schuld ist an der Pest in London, weil er auf Rache sinnt für die "Schändung alter Heiligtümer". Daraus entfalte sich eine Geschichte, die sich durch ganz Europa zieht. Der Rezensent hatte offensichtlich größtes Vergnügen bei dieser Lektüre und verzeiht dem Autor auch gerne seine "unverhohlene Lust an pathetischen Passagen". Die Illustrationen erinnern darüber hinaus, so Göttler begeistert, an Filme wie 'Nosferatu', 'Lady from Shanghai' oder 'Barefoot Contessa'.
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