Johann Wolfgang von Goethe

Johann Wolfgang von Goethe: Werke

Eine Auswahl auf 40 CDs
Cover: Johann Wolfgang von Goethe: Werke
Random House Audio, Köln 2011
ISBN 9783837101690
CD, 149,00 EUR

Klappentext

40 CDs mit rund 3000 Minuten Laufzeit. Herausragende Schallplatten- und Rundfunkinszenierungen von 1949 bis 2007, besetzt mit den namhaftesten Schauspielern des 20. Jahrhunderts. Deutschlands größter Dichter lebte 1749 bis 1832. Seither hat sein Werk nichts an Bedeutung eingebüßt. Auf 40 CDs sind u.a. Götz von Berlichingen, Egmont, Iphigenie auf Tauris, Faust, Hermann und Dorothea, Die Leiden des jungen Werther, Torquato Tasso, Die Wahlverwandtschaften, Wilhelm Meisters Lehrjahre, Reiseberichte aus Italien sowie zahlreiche Gedichte und Balladen vom Totentanz bis zum Heideröslein zu hören. Goethes Werk gespielt und interpretiert von unvergesslichen Stimmen wie Gustaf Gründgens, Will Quadflieg, Oskar Werner, Elisabeth Flickenschildt, Hilmar Thate, Therese Giehse, Klaus Kinski, Gert Westphal, O. E. Hasse, Bernhard Minetti, Burghart Klaußner, Charles Regnier, Peter Simonischek und vielen anderen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.01.2012

Einfach großartig findet Rezensent Wolfgang Schneider dieses Hörspielsammlung, auf der Peter Geyer fast alle literarischen Werke Goethes, die in den letzten sechs Jahrzehnten eingelesen wurden, herausgegeben hat. Neben bedeutenden Inszenierungen wie etwa Rudolf Noeltes Hörspielfassung des "Torquato Tasso", die der Kritiker vor allem für den charakterstarken Vortrag Thomas Holtzmanns lobt, oder Wilhelm Semmelroths "Faust"-Inszenierung von 1952, welche Schneider dank Horst Caspars mitreißendem "Habe-nun-ach"-Monolog selbst der berühmten Gründgens-Fassung vorzieht, sind es vor allem die weniger bekannten Werke Goethes, die es dem Kritiker angetan haben: Goethes frühes Schäferspiel "Die Laune des Verliebten" erscheint ihm aufgrund der "psychologischen Raffinesse" etwa als höchst aktuelles, "cooles" Beziehungsdrama, während er die Lesung des 1792 erschienenen Textes "Auf in die Champagne!" besonders für den herausragenden Vortrag des kürzlich verstorbenen Schauspielers Jürgen Hentsch lobt. Eine brillante Edition, deren Anschaffung sich allemal bezahlt macht, meint der Rezensent.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.12.2011

Alexander Cammann feiert die hier versammelten Goethe-Rundfunkproduktionen aus den letzten 60 Jahren als Großereignis. Der Rezensent möchte betonen, dass es der öffentliche Rundfunk war, der diese Vielzahl von Hörerlebnissen möglich gemacht hat. Dabei handelt es sich um Produktionen aus der Bundesrepublik, der DDR und Österreich und hier lassen sich so manche interessante Vergleiche anstellen, schwärmt Cammann. Wo so viel Gutes liegt, werden auch Begehrlichkeiten geweckt, wie man merken kann, denn der Rezensent bedauert es dann doch, dass der Herausgeber Peter Geyer in seiner Zusammenstellung keine direkten Vergleiche von Goethe-Werken vorgesehen hat. Auch am Begleitbändchen hat Cammann ob dessen Spärlichkeit etwas auszusetzen, aber letztlich lässt er sich doch völlig in den Bann ziehen von der "Frische", die selbst die älteren Produktionen für ihn zum Ereignis machen.
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